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Edition Banzini-Hefte

Darklight Sey Cruiser - Der Teufelsdämon von Roy Francis Ley

Edition Banzini-Hefte (Ausgabe 8)
Darklight Sey Cruiser - Der Teufelsdämon von Roy Francis Ley
ISBN: 978-3-942381-06-2

Din-A-5 Heft, ca. 52 Seiten, 3,95 Euro
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Inhalt:

Kommandant Braden Kenzy und seine Mannschaft machen sich mit dem U-Boot Darklight Sea Cruiser im Jahr 2734 auf die Suche nach dem bösartigsten und mächtigsten Vampir, den die Evolution je hervorbrachte. Doch seltsame Dinge passieren, seit das Friedenskampfschiff aufbrach. Ein Vampir hinterlässt seine Spuren an Bord, und Braden steht vor einer schwierigen Aufgabe. Hat womöglich der neue Spezialagent und überaus attraktive Kapitän Jean-Emilion Brodica etwas mit der Sache zu tun?

Leseprobe:

»Verzeihen Sie mein Zuspätkommen, Sir, Kapitän«, sagte Jean-Emilion Brodica so ernst er konnte, nachdem ihn die grinsenden Gesichter der beiden Männer links und rechts von dem Kapitän verwirrten.
Braden musterte den jungen Mann wütend.
Himmel, der Kerl war ganze zwei Stunden zu spät und besaß dennoch die Frechheit, ihn heuchlerisch anzugrinsen und so zu tun, als wäre er lediglich zu spät in den Schulunterricht gekommen. Er hatte nicht vor, den Neuen zu verschonen, auch wenn sein Lächeln noch so unwiderstehlich war. Die meeresblauen Augen mit den langen schwarzen Wimpern verwirrten ihn, von seinen einladenden, sinnlichen Lippen und den markanten, attraktiven Gesichtszügen ganz zu schweigen. Und von seinem Körper war nicht ein-mal die Rede! Seine Uniform passte ihm wie angegossen und sein langes, dunkles Haar verlieh dem Mann etwas Geheimnisvolles.
Langes Haar? Seit wann durfte man bei der Marine lange Haare haben? Warum hatte man sie ihm nicht abgeschnitten?
Himmel, sein Haar war selbst lang, aber er war immerhin Kapitän dieses Schiffes.
Mürrisch klopfte Braden mit seinem Stift auf die Arbeitsplatte, während er die Unterlagen des Neuen musterte. Noch immer hatte er nicht mehr Informationen von dem Stabsoffizier, als der Computer ohnehin preisgab.
Zur Hölle, irgendetwas verschwieg man ihm!
Genervt starrte er wieder auf den Mann, der nach wie vor seine Haltung bewahrte, obwohl er längst unter ihm hätte zusammenzucken sollen.
Minuten schienen zu vergehen, während Braden den Frischling immer wieder musterte.
Gott, warum konnte er nicht mehr klar denken?
Seit der junge Mann den Raum betreten hatte, kämpfte er mit seiner Fassung. Fast schien es, als übe der Fremde eine unsichtbare Macht auf ihn aus, eine Macht, die ihm nicht guttat.
Er hätte aufspringen und den Rekruten klarmachen sollen, wer er war, doch stattdessen saß er auf seinem Hintern und rutschte unruhig hin und her. Seine Hosen spannten sich unangenehm über seinen harten Schaft, der zum Bersten mit Blut gefüllt war. Ja, er hatte den jungen Mann gese-hen und im selben Moment die Kontrolle über seinen Körper verloren. Er würde sich erst wieder beruhigen, wenn sein Hunger gestillt war.
Gott, als er Jean-Emilion Brodica sah, hatte es ihm den Boden unter den Füßen weggezerrt. Braden hatte das neue Crewmitglied für Sekunden angestarrt, während er den Hauch eines Rots, das sich in dem bleichen Gesicht gebildet hatte, bemerkte, als er seinen Blick nicht mehr abwenden konnte. Die Zeit schien stillgestanden zu haben, und hätte ihn Anthony nicht unter dem Tisch getreten, hätte er vermutlich weiter auf den jungen Mann gestarrt. Unangenehm berührt hatte er zu Boden gesehen, hatte verstört seine Unterlagen durchwühlt und wirres Zeug gestammelt, bis Henric endlich das Wort ergriff und ihn vor weiteren Peinlichkeiten rettete.

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